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"Mach eine Ausbildung für deine gesicherte Zukunft"

 

Bei der Initiative "Ausbildungsbotschafter" werben Azubis an Schulen für die duale Ausbildung. Wir haben nachgefragt, was dahinter steckt und was die Ziele sind. Ein Interview von Nina Hiller mit FABI-Geschäftsführer Gunther Ehrhardt erschienen im RATGEBER zukunft 09/2018. weiterlesen

 

Erfolgreich auf dem Weg zur Ausbildung

 

Daumen hoch: Dozent Frederick Wunderle (1. v. r.) und Geschäftsführer Gunther Ehrhardt (3. v. r.) freuen sich mit einer Auswahl von Teilnehmern über den erfolgreichen Hauptschulabschluss in der Maßnahme „Mein Weg zur Ausbildung“. Auf dem Bild fehlt Ausbildungsleiterin Sonja Weber wegen Erkrankung.

 


 

Auf diesen Moment hatten sie sehnlichst gewartet: Am Montag erhielten vier Teilnehmer des Lehrgangs „Mein Weg zur Ausbildung“ ihre Hauptschulabschlusszeugnisse aus den Händen der Vertreter des Firmenausbildungsverbundes FABI e.V. Main-Tauber, in dessen Schulungszentrum in Lauda-Königshofen eine kleine Feier stattfand. Seit September 2017 hatte die Gruppe gebüffelt, Lernstoff wiederholt und allen Schwierigkeiten getrotzt.

 

Als Bildungsträger führt FABI e.V. die Maßnahme „Mein Weg zur Ausbildung“ in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Main-Tauber durch. Wesentliches Ziel ist es, die Teilnehmer, die allesamt Migrationshintergrund haben, zu einer Berufsausbildung zu führen. Darüber hinaus konnte an der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen die Hauptschulprüfung für Schulfremde abgelegt werden. Darauf wurden die Teilnehmer durch das FABI-Ausbildungsteam intensiv vorbereitet. Es fand Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Gemeinschaftskunde statt. Außerdem mussten die Prüflinge eine Hausarbeit samt Präsentation zu einem Thema ihrer Wahl erstellen.

 

Höhepunkt waren die schriftlichen Abschlussprüfungen im Mai sowie die mündlichen im Juni. So groß wie die Anspannung im Vorfeld war die Erleichterung nach der erlösenden Nachricht, den Abschluss geschafft zu haben. Das beste Ergebnis erzielte mit einer Durchschnittsnote von 1,7 Hassan Hamadi, der aus dem Libanon stammt und seit September 2016 in Deutschland lebt. Besonders im Fach „Politische und wirtschaftliche Bildung“ überzeugte Anwer Eedo, der vor drei Jahren aus dem Nordirak nach Deutschland geflüchtet war. Souverän meisterte auch die in Kasachstan geborene Evgenija Lesnik die Prüfung. Ahmad Sharaf aus Syrien gelang im Vergleich zum schriftlichen Teil in den mündlichen Prüfungen eine deutliche Steigerung, was auf eine enorme Willensleistung zurückzuführen ist.

 

„Wir sind auf alle vier Hauptschulabsolventen sehr stolz“, betont FABI-Ausbildungsleiterin Sonja-Maria Weber. Sie seien zum Großteil noch nicht lange in Deutschland. Mit einer Vorbereitungszeit von etwa einem Dreivierteljahr einen Schulabschluss in einer fremden Sprache zu schaffen, sei eine tolle Leistung. Die Gesellschaft könne sich freuen, solch motivierte junge Menschen bei sich zu haben, ergänzt Dozent Frederick Wunderle.

 

Den Hauptschulabschluss in der Tasche, schlagen die Teilnehmer nach dem Ende der Maßnahme – vorher findet noch ein Betriebspraktikum statt – unterschiedliche Wege ein. Anwer Eedo beginnt eine Ausbildung zum Friseur, Ahmad Sharaf lässt sich zum Verkäufer mit der Option Einzelhandelskaufmann ausbilden. Hassan Hamadi zieht es in die Technik-Branche: Er hat sich für den Ausbildungsberuf des Industrieelektrikers für Geräte und Systeme entschieden. Evgenija Lesnik wiederum strebt eine Beschäftigung im hauswirtschaftlichen Bereich an. Was alle vier eint, ist das gemeinsam Erreichte. Dies gilt auch für die anderen Teilnehmer, die nicht an der Prüfung teilgenommen haben: insgesamt 8 Teilnehmer beginnen eine Ausbildung bzw. Umschulung und weitere 7 haben eine Arbeit aufgenommen.

 

„Das Team von FABI e.V. wünscht allen Absolventen für die Zukunft alles Gute“, so Geschäftsführer Gunther Ehrhardt. Er bedankt sich nochmals bei allen Beteiligten, die zu diesem Erfolg der Maßnahme beigetragen haben. Dabei betont er auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des JobCenters Main-Tauber, insbesondere mit Frau Christine Rackl, die die Maßnahme „Mein Weg zur Ausbildung“ angestoßen und begleitet hat.

 

 

 

 

Neue Ausbildungsvideos erschienen

 

Seit dem Juni 2012 unterstützt FABI e. V. über die Kampagne gut-ausgebildet.de junge Menschen bei der Entscheidung über ihre berufliche Zukunft. Insbesondere macht die Kampagne auf die Vielfalt und die Vorteile der beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam. Jugendliche, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer können sich auf dem Internetportal gut-ausgebildet.de und dem YouTube-Kanal berufezappen über zahlreiche Ausbildungsberufe informieren. In über 60 Filmen stellen derzeit junge Auszubildende ihre Berufe und ihre Karrieremöglichkeiten nach der bestandenen Abschlussprüfung vor. Diese Filme helfen Jugendlichen dabei, sich ein genaueres Bild von den jeweiligen Tätigkeiten zu machen und sich zu überlegen, ob ein Beruf eine interessante Perspektive für sie bietet.

 

Für die Kampagne wurden zuletzt zwölf neue Kurzvideos über verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk und dem Dienstleistungssektor produziert. Von Anfang Juni bis Ende August geht jeden Donnerstag ein neuer Film auf gut-ausgebildet.de und auf YouTube online. Bereits seit dem 07. Juni porträtiert Patrick seine Ausbildung zum Hörakustiker, für die er sich nach seinem Studienabbruch entschieden hatte. In weiteren Folgen wird unter anderem noch der Beruf der Mediengestalterin, der Rechtsanwaltsfachangestellten, des Finanzassistenten und der Fachinformatikerin vorgestellt. Jeder dieser Filme wird vorab auf der Facebook-Seite gut-ausgebildet angekündigt. 

 

 

Mit bewährten Kräften ins neue Jahr - Ausbildungsverbund FABI: Der neue Vorstand ist der alte / Fünf Prüflinge ausgezeichnet / "Digitalisierung erzeugt jeden Tag neue Chancen" 

 

Ein politisches Referat, Berichte, Neuwahlen und die Ehrung der fünfbesten Azubis des Jahrgangs 2017: Die FABI-Mitgliederversammlung ging flott über die Bühne.

Fotos: Hans-Peter Kuhnhäuser 

 

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des FABI-Ausbildungsverbunds Main-Tauber in den Räumen des Stadtwerks Tauberfranken in Bad Mergentheim. Der erste Vorstand Wolfgang Reiner konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen, zudem einen gewichtigen Gast: Mit MdL Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Vorsitzender der Landtags- CDU-Fraktion, war nicht nur die Landespolitik prominent vertreten, der Fraktionschef hielt auch ein eindrucksvolles Referat, das derart überzeugend „rüberkam“, dass es hinterher keine Fragen gab, obwohl dies im Programm ausdrücklich vorgesehen war. Zuvor aber gab es eine musikalische Einstimmung durch eine Bläsergruppe der Jugendmusikschule unter der Leitung von Hubert Holzner. Und was die zwei Trompeter und zwei Posaunisten anstimmten, das hatte Klasse. Fränkische Nachrichten vom 20.04.2018, Hans-Peter Kuhnhäuser weiterlesen 

 

 

Ausbildungsbotschafter geehrt und verabschiedet 

Im Rahmen der landesweiten Initiative „Ausbildungsbotschafter“ haben Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig, LRA Main-Tauber-Kreis, und FABI-Geschäftsführer Gunther Ehrhardt, Firmenausbildungsverbund FABI e.V., 40 junge Menschen ausgezeichnet und verabschiedet. Diese haben sich während ihrer Ausbildung im vergangenen Schuljahr als Ausbildungsbotschafter für die duale Berufsausbildung engagiert und mit ihrem vorbildlichen Einsatz Unternehmen bei der Arbeitskräftegewinnung unterstützt. 

 

Ziel der Initiative Ausbildungsbotschafter ist es, Jugendliche, Eltern und Lehrer über Karrierewege und Vorteile einer dualen Ausbildung zu informieren. Die Ausbildungsbotschafter werben in den örtlichen Schulen für die duale Berufsausbildung und berichten von ihren eigenen praktischen Erfahrungen. „Die Ausbildungsbotschafter sind für die Gewinnung künftiger Nachwuchskräfte wichtige Botschafter“, erklärte Landrat Reinhard Frank und unterstützt das Projekt vorbehaltlos. 

 

Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig dankte deshalb den Ausbildungsbotschaftern für ihren ehrenamtlichen Einsatz für die duale Ausbildung im Main-Tauber-Kreis auch im Namen des Landrats. „Die demografische Entwicklung stellt den ländlichen Raum vor große Herausforderungen, der wir uns stellen müssen“, berichtet Jochen Müssig in seiner Laudatio. Während die Städte Einwohner gewinnen, kämpft der ländliche Raum gegen den Rückgang der Bevölkerungszahlen. In vielen Branchen wird es zunehmend schwieriger Ausbildungsplätze zu besetzen.“ Besonders das Handwerk und die Lebensmittelbranche sind vom Nachwuchsmangel bereits stark betroffen“, erklärte Dezernent Müssig weiter. 

 

Geschäftsführer Gunther Ehrhardt ließ in seiner Ansprache das vergangene Einsatzjahr der Botschafter Revue passieren. Er dankte den Ausbildern in den Betrieben und dem Main-Tauber-Kreis für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. 

 

Im Rahmen des Projektes „Ausbildungsbotschafter“ besuchen junge Auszubildende eine Schulklasse, berichten von ihrem Beruf, dem Weg dorthin, der Berufsausbildung und den Karrieremöglichkeiten. Im Anschluss stellen sie sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis nimmt bereits seit September 2011 mit dem Kooperationspartner FABI e.V. an dem vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg landesweit gefördertem Projekt teil. 

 

Seit Projektbeginn wurden rund 400 Ausbildungsbotschafter geschult. Bei ihren Einsätzen werden rund 5.900 Schülerinnen und Schüler über duale Ausbildungsberufe informiert. Der aktuelle Bewilligungszeitraum des Projektes läuft noch bis 31. Juli. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau stellt dem Main-Tauber-Kreis als Projektförderung für diesen Zeitraum einen Zuschuss für die Personalkosten und die Schulung der Ausbildungsbotschafter zur Verfügung. 

 

INFO: 

Die Leitstelle der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg geförderten Landesinitiative Ausbildungsbotschafter ist beim Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag angesiedelt. Weitere Partner der Initiative sind der Baden-Württembergische Handwerkstag, die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V. und der Deutsche Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg. Landesweit übernehmen 25 Koordinatoren die Gewinnung, Vorbereitung und Begleitung der Auszubildenden sowie die Planung und Steuerung der Schuleinsätze. Die Kreis-Wirtschaftsförderung hat den Firmenausbildungsverbund FABI e.V. mit der Koordination des Projektes im Main-Tauber-Kreis beauftragt. 

 

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